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Die Chronik des Vereins

 

Der Heimat– und Verkehrsverein e.V. Lauenstein 

( Ith ) v.1896

Daten und Fakten zur Chronik

 

1873

Prof. Ernst Rudorff (1840—1916) - Initiator des Heimat – und Naturschutzes - Leiter der Klavierabteilung an der Berliner Hochschule für Musik, erbt nach dem Tode seines Vaters die „ Knabenburg “ in Lauenstein. In der Folgezeit setzt er sich  unter großen finanziellen Opfern für den Örtlichen Heimat - und Naturschutz ein.

1880

In Lauenstein besteht ein „ Arbeiter-Bildungsverein “ der auch vereinzelt als „Naturschutzverein“ bezeichnet wird.

1889

Der „ Arbeiter - Bildungsverein “ gestaltet sich in einen „ Verschönerungsverein “ um. Doch die „ Begeisterung für  scheinbar edle Zwecke läuft dabei nebenher „ ; bald löst sich der Verein auf.

1896

Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Fritz Hausmann konstituiert sich ein neuer „ Verschönerungsverein  Lauenstein “. „ Der Zweck des Vereins ist, die Wege und Anlagen in Lauenstein und Umgebung ...in einen guten Zustand zu setzen ... Mit Wegweisern und Ruhebänken zu versehen, überhaupt den Sinn für alles Schöne, was die Natur bietet, zu pflegen, um dadurch den Besuch Lauensteins und den Verkehr der Touristen zu fördern. „

1904

Der Verschönerungsverein Lauenstein beschließt den Bau eines neuen Ith– Turms, nachdem der hölzerne Turm nach nur 12 Jahren abgebrochen werden musste.

1912

Der neue Lauensteiner Ithturm wird eingeweiht. Er ist 15m hoch, mit 62 Stufen, und steht auf dem höchsten Punkt des Iths ( 439m).  

1920

Nach dem 1. Weltkrieg erfolgt die Eintragung ins Vereinsregister als „ Verschönerungsverein Lauenstein “ .

um 1924

Lauenstein, die „ Perle am Ith “ wird „ Luftkurort “.

1925

Mit Hilfe des Heimatbundes Niedersachsen gründet der hannoversche Generaldirektor Heinz Appel den „ Heimatverein Lauenstein “. Seine Zielsetzung ist: „ Erhaltung der landschaftlichen und kulturellen Belange Lauensteins und seiner Umgebung“.

1931

Der „ Verschönerungsverein “ erweitert seinen Namen in „ Verschönerungs– und Verkehrsverein Lauenstein “.

1934

„ Verschönerungs– und Verkehrsverein “ ( 94 Mitglieder ) und „ Heimatverein “ ( 60 Mitglieder ) schließen sich zusammen und gründen den „ Verkehrsverein Lauenstein “. Er hat einen Verkehrsausschuß und einen Kultur– und Wegeausschuss und unterhält im Ratskeller ein Fremden-, Klub– und Lesezimmer.

1947

700-Jahr-Feier der Gemeinde Lauenstein.

1948

Umbenennung in „ Heimat und Verkehrsverein Lauenstein “. Die geleistete Arbeit wird „als vorbildlich im Kreise gewürdigt “. Infos: „ 38 Wanderungen und Wege um Lauenstein “ und „ Umgehungskarte “. Mitgliederzahl: 303.

1955

Unterkunftsverzeichnis. Hotels/Gasthöfe: 6; Privatunterkünfte: 25. Bänke 46.

1972

Mit zehn weiteren Orten wird Lauenstein zur Einheitsgemeinde „ Flecken Salzhemmendorf “ zusammengeschlossen. Mitgliederzahl des Vereins: 63.

1975

Der Wegeausschuss, der sich selbst „ Rentnerband “ bezeichnet, wird aktiv. Gesteinsabbau soll den Ithkamm durchbrechen. Von Lauenstein ausgehend wirkt die Bürgerinitiative „ Rettet den Ith “

1976/1977/1982

„ Lauenstein im Ith - Ein kleiner Ortsführer “ ( 36 S. ) / „ Ortsplan Lauenstein “ ( 1 : 4000 ) / „ Rundwanderwegführer Ith - 8 Wanderwegbeschreibungen mit Karten “ / „ Wanderkarte Nördlicher Ith “ ( 1 : 15.000 ). Insgesamt 60 km Wanderwegnetz mit über 40 Wegweisern.

1981

Auf dem Niedersachsentag in Hameln werden dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Dr. Ernst Albrecht mehr als 15.000 Unterschriften gegen den Gesteinsabbau im Ith überreicht. Dr. Albrecht wörtlich: „ Kein Quadratmeter Staatsforstgebiet wird für den Gesteinsabbau im Ith freigegeben “.

1986

Der „ Kleine Kreis “ wird gegründet. Ergebnisse der Ortsgeschichts– und der Heimatforschung sollen öffentlich in Wort und Bild vorgestellt werden: 62 Veranstaltungen in zehn Jahren mit über 1.300 Teilnehmern.

1988

Vor 100 Jahren formulierte Prof. Rudorff erstmals den Begriff „ Heimatschutz “ . Aus diesem Anlass errichtet der Verein im Lauensteiner Bürgerpark den

 „ Rudorff - Gedenkstein “.

            

                 

1991

Die Baumsche „ Heimatkundliche Sammlung “ soll in die geplante „ Rudorff-Erinnerungsstätte “ in der Knabenburg integriert werden. Die Planung scheitert 1993

1996

100-jähriges Jubiläum: „ Vom Verschönerungsverein zum Heimat– und Verkehrsverein “.

1997

Großes Jubiläumsfest: „ 750 Jahren Lauenstein “. Eine umfassende Ausstellung „ Lauenstein und seine Geschichte “.

1998

Eröffnung der „ Heimatstube Lauenstein “ im Hause Weidinger mit wechselnden Ausstellungen

1999

Errichtung und Einweihung des " Barbrinke Brunnens " am Parkplatz 

" Ithsauna " 

           

2000

Errichten und Einweihung 4 Ortbegrüßungsschilder

           

2001

Erstellung Pergola im Bürgergarten, gestiftet von Herrn Otto Kreibaum

               

2005

Neueröffnung des Heimatmuseums in der Grundschule Lauenstein.

Öffnungszeit: Mittwochs von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

2006

Einweihung "Ernst Rudorff Wanderweg"

    Ernst Rudorff

      Wanderweg

               in Lauenstein am Ith

2006

Instandsetzung Schutzhütte am Jürgensweg im Ith

           

2016

Auflösung der Heimatmuseums in der Grundschule und Umzug ins Okal-

Musterhausgelände.